FSV Wacker 03 Gotha e. V.

Kleiner Saisonrückblick

Klaus Hubold, 14.06.2017

Kleiner Saisonrückblick

Geschafft und am Ende sogar noch glücklich wird vielleicht manch Einer über die gerade abgelaufene Saison sein.

Nach vielen Trainingseinheiten und doppelten Einsätzen, einiger Spieler am Wochenende in erster und zweiter Mannschaft, freuen sich nun sicher alle auf die Sommerpause.
Diese wird von der Mehrheit sicher zur Erholung genutzt. Doch bevor es in die Ferien geht, trainieren die Spieler des jungen Jahrganges, welche dann die Alten sind, noch zwei Wochen lang mit den ehemaligen D-Junioren und weiteren Neuzugängen gemeinsam, um sich ganz einfach vorab schon mal beschnuppern zu können und es dann zum Saisonauftakt vermeintlich leichter zu haben.

Begonnen hat die Saison, im Vergleich zu den zurückliegenden Jahren, in dieser Altersklasse diesmal gemeinsam. Das bedeutet in Zahlen ausgedrückt, 28 Spieler der Jahrgänge 2001-2004, konnten dem Trainerteam von Woche zu Woche die Entscheidung erschweren, wer am Wochenende, in welcher der beiden Mannschaften zum Einsatz kommt, nicht nur durch quantitative, sondern vor allem durch entsprechende qualitative Trainingsbeteiligung.
Das Ganze natürlich, jeweils unter strenger Beachtung der Stammspielerregelung.
Leider gelang es jedoch nicht ganz dieses Projekt wie geplant über die ganze Saison hinweg erfolgreich für alle umzusetzen.
Geschuldet war dies der angespannten personellen Situation, welche sich in der Rückrunde durch Abgänge von Spielern, die sich mit den Gegebenheiten und Umständen in einer Mannschaftssportart nicht wirklich anfreunden konnten und hier nicht bereit waren über ihren Schatten zu springen um alles für ihr Team zu geben, noch verschärfte. Das war schade und enttäuschend zugleich!

Für beide Mannschaften begann der Spielbetrieb in ihren jeweiligen Wettbewerben vielversprechend mit einigen Siegen und wenig Gegentoren.
Während für die erste Mannschaft allerdings, das Aus im Landespokal, vielleicht zu früh bereits in Runde eins kam, schaffte es unsere zweite Mannschaft ein paar Runden weiter im Kreispokal. Für das Finale reichte es in diesem Wettbewerb allerdings leider noch nicht ganz.

Im Punktspielbetrieb wiederum, legte unsere erste Mannschaft in der Verbandsliga Staffel 2, einen furiosen Start, mit null Gegentoren und Punktverlustfrei hin, welcher bis zu den Oktoberferien anhielt.
Dem wollte die zweite Mannschaft natürlich in nichts nachstehen und besetzte in der Kreisoberliga ebenfalls Platz eins, mit nur einer unglücklichen Niederlage.

Doch anscheinend konnten nicht alle mit dieser durchaus positiven Situation umgehen und diese richtig für sich einordnen. Manche dachten mit immer weniger Leistung das Level halten, bzw. steigern zu können.
So änderte sich das Bild plötzlich nach den Herbstferien. Der ein oder andere war nur noch körperlich auf dem Trainingsplatz oder bei den jeweiligen Spielen anwesend.
Dadurch folgte eine kleine Niederlagenserie der ersten Mannschaft, welche in der Rückrunde mit weiteren überflüssigen aber teilweise auch gerechten Punktverlusten auf Platz fünf endete.
Einige hatten eben mehr Wert auf kleinere Machtkämpfe und der daraus resultierenden Gruppenzugehörigkeit und Rangordnung gelegt, als sich der Beschleunigung ihrer Auffassungsgabe und deren präziser Umsetzung auf dem Platz zu konzentrieren, was aber wiederum auch ein typisches Indiz für diese Altersklasse ist.
Hinzu kommen noch anspruchsvolle schulische Verpflichtungen, welche durch jeden Einzelnen unterschiedlich gelöst werden.
Dadurch kam es manchmal zu kurzfristigen bzw. auch keinen Absagen bei bekannten Terminen, woraus sich eine durchschnittliche Trainingsbeteiligung von ca. 80% ergab.
Diese Zahl hört sich sicher erstmal gut an, galt aber leider nicht für die an den Tag gelegte Trainingsqualität einiger unserer Strategen.

Erwartungsgemäß verlief auch die Umstellung für den jüngeren Jahrgang, von Klein- auf Großfeld, anfangs nicht für alle Beteiligten ganz reibungslos. Das ist aber normal und lässt sich mittlerweile jedoch als gut, oder angekommen zusammenfassen.
Gekrönt wurde die Saison schließlich mit dem MEISTERTITEL unserer zweiten Mannschaft. Anteil daran haben jedoch fast alle unsere Spieler, da bis auf wenige Ausnahmen ein jeder mal in der anderen Mannschaft und auf verschiedenen Positionen seine Künste darbieten durfte. Nachdem sich kurz vor Saisonende jedoch noch einmal spannende Fernduelle um den Platz an der Tabellenspitze geliefert wurden, behielten wir hier die nötige Ruhe und wurden für die aufopferungsvolle Arbeit belohnt.
Das heißt die Trainingsarbeit und der Fleiß einiger Spieler, vor allem aber auch der Trainer dürfen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.
Zu den Trainingsinhalten gehören, das wettbewerbsorientierte Fußballspielen in offiziellen Punktespielen, ohne das der Erfolgsdruck hier alles dominieren darf und ein interessantes abwechslungsreiches Training, welches darauf vorbereitet.
Genau genommen, arbeiten wir uns an unserer eigenen Jugendausbildungskonzeption entlang.
Hintergrund dieser Angelegenheit, ist ganz einfach erklärt, die Spielerinnen und Spieler so gut wie möglich auf die höheren Anforderungen der nächsten Altersklasse vorzubereiten, ihnen als Verein attraktiv zu bleiben, sowie sie als selbst- und verantwortungsbewusste Persönlichkeiten zu fördern!

Auch zu erwähnen, ist das Verletzungspech, welches uns leider an den Füßen klebte.
Neben zwei Langzeitverletzen hatten wir immer wieder mit kurzzeitigen Erkrankungen und Verletzungen zu kämpfen, die für alle Beteiligten ein hohes Maß an Engagement erforderten.
Doch die lange Wartezeit zahlte sich am Ende dann doch noch aus. Einer der beiden meldete sich genau zu einer Zeit zurück, in der andere kurzfristig die Planungen für die Spieltage zerstörten und ihrem Team so die Wechselmöglichkeiten verwehrten.
Wünschen wir unserem aktuell leider immer noch verletzten Spieler alles Gute und eine baldige Rückkehr in die Mannschaft.

Vielen Dank an dieser Stelle an:
-meine Trainerkollegen für ihr Engagement und die tolle Zusammenarbeit,
-unserem Mädel und den Jungs für die insgesamt doch ordentlichen Leistungen,
-den Eltern für den Transport- und Pflegeservice,
-nicht zu vergessen bei dem Mann, der dafür sorgt, dass unsere Trikots uns Woche für Woche sauber zur Verfügung stehen und
-bei allen Nichtgenannten, die auch dazugehören und nicht zu vergessen sind.



Quelle:K. Hubold


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