1.Mannschaft : Spielbericht (2007/2008)

Thüringenliga
24. Spieltag - 19.04.2008 15:00 Uhr
FC Motor Zeulenroda   FSV Wacker 03 Gotha
FC Motor Zeulenroda 1 : 1 FSV Wacker 03 Gotha
(0 : 0)

Spielstatistik

Tore

Daniel Bärwolf

Assists

Danny Spangenberg

Gelbe Karten

Danny Spangenberg

Gelb-Rote Karten

Torsten Staude (79')

Zuschauer

197

Torfolge

1:0 (72')FC Motor Zeulenroda
1:1 (83')Daniel Bärwolf per Kopfball (Danny Spangenberg)

Punkteteilung in Zeulenroda

Die Zeulenrodaer Taktik, Heimspiele auf dem Hartplatz auszuführen, der wohl eventuell gerade so die geforderten Mindestmaße von 90 x 45 m erfüllt, aber keinesfalls der DFB Anweisung entspricht, nachdem Fussballplätze eine Länge von 105m und eine Breite von 68 - 70 m haben sollten, scheint wieder mal aufgegangen zu sein. Dieses Mini-Feld lässt erst gar keine Spielzüge zur Entstehung kommen, da sich die Akteure ständig gegenseitig auf den Füßen stehen. Aber der Schiri hat die Entscheidung ja so akzeptiert, und angepfiffen.

Weiterhin häte man von den Zeulenrodaer Verantwortlichen fairerweise vorher informiert werden können, so dass auch unsere Spieler dass entsprechende Schuhwerk, sowie auch Gymnastikhosen zum unterziehen hätten einpacken können, so wie Ihre eigene Truppe auch auf dieser schmiergelpapierähnlichen knochenharten Oberfläche angetreten ist. Dicker Minuspunkt nach Zeulenroda !

Das Spiel entwickelte sich dann auch dementsprechend so. Kein Team konnte geordnete Spielzüge aufbauen, es wurde oft steil in die Spitze gespielt, wo in beiderseitigen vielbeinigen Abwehrreihen die Angriffe abgefangen wurden, und wiederum mit einem Pass nach vorn das eigene Glück versucht wurde.

Trotzdem gab es hüben wie drüben Tormöglichkeiten. Zuerst in der 7. min für uns, als ein Drehschuss aus 8m von Schnuphase gehalten wird.
Die Gastgeber setzten durch einen Kopfball nach Freistoss in der 10, min ein erstes Achtungszeichen. Als in der 17. min nach Freistoss von Rene Grabe ein Zeulenrodaer Abwehrspieler im Stafraum ein klares Handspiel begeht, vermisst man den Pfiff des Unparteiischen.
Es gab dann auf beiden Seiten noch jeweils eine ungenutze Chance, so ging es in die Kabinen.
In der 2. Halbzeit hat Steffen Scheidler in der 52. min den Führungstreffer auf dem Fuß, als Torsten Staude eine Ecke per Kopf weiterverlängert, doch Scheidlers Schuss geht drüber, genau wie Ronis Schuss in der 57. min.

Nur eine Minute später dann Glück für Gotha, als ein 16 m Knaller an die Lattenunterkante von Behnkes Gehäuse, und wieder raus springt.
Aber in der 70. min nach einem Freistoss von halbrechts, den Rainer Behnke noch wegfausten kann, trifft er unglücklicherweise genau den Kopf eines Zeulenrodaer Angreifers. Im Billardkugeleffekt springt der Ball zurück über den am bodenliegenden Behnke ins Gothaer Tor. Eigentlich hätte hier der Schiri auf Abseits erkennen müssen, den ein Zeulenrodaer stand hinter Behnke auf der Gothaer Torlinie !

In der 83. min konnte nach Eckball von Rene Grabe Danny Spangenberg quer zurück auf den im 5Meterraum lauernden Daniel Bärwolf ablegen, welcher die Kopfballstaffette zum 1:1 weiterverlängerte.
Nur zwei Minuten später tumultartige Szenen im gegnerischen Strafraum nachdem Spangenbergs Kopfballtreffer nicht anerkannt wurde. Zuerst geht im Gewühl ein Zeulenrodaer Spieler zu Boden. Fast zeitgleich, wird der auf den, erstmal vor Freude über den Treffer mit der gesamten Gothaer Bank auf den Platz gelaufene Holger Bühner, ein tätlicher Angriff von der Zeulenrodaer Nr. 11 ausgefühert, in dessen Folge der Gothaer Trainer zu Boden geht, und im Anschluss der Zeulenrodaer Spieler mit Rot vom Platz muss. Auch Bühner wird vom Schiri, der wohl in dieser Situation den Überblick fast verlor,hinter die Barriere verbannt.
Spielerisch war nun das Gleichgewicht wieder hergestellt, denn vorher musste Torste Staude der schon Gelb hatte, nach einem übermotiviertem Angriff auf den gegnerischen Torwart in die Kabine.

Kurz vor Schluss hat der eingewechselte Rick Brandl noch die Chance zum Siegtreffer, doch sein Schuss in der 90. min war zu schwach und wurde sichere Beute des Zeulenrodaer Keepers.

Ein schwaches, aber kampfbetontes Spiel unter unmöglichen Bedingungen war zu Ende.

R.H.