FSV Wacker 03 Gotha e. V.

1.Mannschaft : Spielbericht Thüringenliga, 18.ST

FSV Wacker 03 Gotha   SC 1903 Weimar
FSV Wacker 03 Gotha 0 : 2 SC 1903 Weimar
(0 : 0)
1.Mannschaft   ::   Thüringenliga   ::   18.ST   ::   18.03.2017 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Benjamin Pufe, Christian Hatzky, Marc Janke

Rote Karten

Dat Le Duc (93.Minute)

Zuschauer

58

Torfolge

0:1 (74.min) - SC 1903 Weimar
0:2 (79.min) - SC 1903 Weimar

Gastgebern fehlte das Glück

Die Enttäuschung war Wacker-Trainer Hagen Becker nach dem Abpfiff deutlich anzusehen. Im Heimspiel gegen den SC 1903 Weimar hatten die Gothaer Verbandsliga-Fußballer mehrfach die eigene Führung auf dem Fuß. Doch dank eines eiskalten Denis Jäpel entführten am Ende die Gäste mit einem 2:0-Sieg den Dreier aus dem Gothaer Volkspark-Stadion. Weimar setzte damit seine Serie in der Thüringenliga fort und blieb auch im neunten Spiel in Folge unbesiegt.

Die Weimarer hatten die ersten Chancen in Gotha. Aber David Unverricht hämmerte den Ball aus der Ferne nur ans Lattenkreuz. Johannes Rosenhan vergab danach leichtfertig am Kasten vorbei, obwohl Wacker-Torhüter Hagen Apitius nach einem Lupfer bereits geschlagen war. Auch Gotha fand nun besser ins Spiel. Christian Hatzky kam im gegnerischen Sechzehner zum Abschluss. Gäste-Keeper Ion Adamiuc aber war auf dem Posten (28.). Knapp zehn Minuten später wurde Dominik Döbereiner von Hatzky in Szene gesetzt, der seine Chance aber ebenfalls überhastet verschenkte. Torlos ging es in die Pause.

Aus der Kabine kamen die Hausherren mit viel Schwung und setzten Weimar in den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs mit schnellen Gegenstößen unter Druck. "In dieser Phase hatten wir großes Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind", befand Gäste-Trainer Michael Junker nach dem Spiel.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs brannte es lichterloh vorm Weimarer Gehäuse. Pufe konnte den Ball gegen Florian Rammelt behaupten und auch den zur Rettung herbeigeeilten Georg Berger ausspielen, fand dann aber in Schlussmann Adamiuc seinen Meister (49.). Auch Hatzky fand nach Pufe-Vorlage im SC-Strafraum kein Durchkommen (54.). Weitere teils vielversprechende Anläufe scheiterten zumeist am finalen Pass, dem die Präzision fehlte.

Mit einem Konter, bei dem sich Unverricht auf der linken Seite durchsetzen konnte, meldete sich Weimar zurück (63.). Nur knapp ging sein Schuss aus 20 Metern über den herausgeeilten Apitius hinweg am Pfosten vorbei. Schon kurz darauf hielt der Keeper stark gegen Denis Jäpel parierend das 0:0.

Ein verunglücktes Rückspiel von Georg Berger hätte Weimar dann beinahe den Rückstand gebracht. Der Pfosten bewahrte die Gäste vorm Eigentor. Im Gegenzug kam Jäpel dann abermals vor Apitius zum Abschluss. Dieses Mal ließ er dem Schlussmann keine Chance und netzte zur 1:0-Gästeführung ein (74.). Gotha hatte den Treffer noch nicht richtig verdaut, da klingelte es auch schon zum zweiten Mal in Wackers Gehäuse. Obwohl stark abseitsverdächtig blieb die Fahne des Linienrichters bei Oliver Langes Flanke auf Jäpel unten. Schiedsrichter Marko Gaßmann erklärte das Tor des Weimarers trotz lautstarker Proteste des Wacker-Anhangs für gültig (79.). Kurz darauf konnte Apitius bei einem Lange-Kopfball weiteren Schaden verhindern.

Die 0:2-Vorentscheidung wollten die Gothaer nicht akzeptieren und drängten weiter zum Tor. Doch auch für den an Pufes Stelle eingewechselten Suhrab Muradi war fünf Minuten vor Schluss am Pfosten Endstation.

 

Von Falk Böttger


Quelle: TLZ
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